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Das Wattenmeer (plattdeutsche √úbersetzung)

ist eine der letzten weitgehend naturbelassenen Großlandschaften in Mitteleuropa. Diese einmalige Küstenregion stellt die größte zusammenhängende Wattenlandschaft der Erde dar.

Das Wattenmeer der Nordsee ist eine im Wirkungsbereich der Gezeiten liegende, 450 km lange und bis zu 20 km breite, Landschaft zwischen Esbjerg, Dänemark im Norden und Den Helder, Niederlande im Westen.

Das Watt (freiliegneder Meeresboden) wird zwei Mal am Tag während des Hochwassers überflutet, und fällt bei Niedrigwasser wieder trocken, wobei das Wasser oft durch tiefe Furchen (Priele) abfließt. Der zeitliche Abstand zwischen einem Hochwasser und einem Niedrigwasser beträgt 6 Stunden und 12 Minuten.

Große Teile des Wattenmeers wurden zum Nationalpark ausgewiesen. Das schützenswerte Gebiet wurde in drei Zonen aufgeteilt. Gebiete der Zone I stehen unter besonderem Schutz. Diese Zone sollte weitgehend nutzungs- und störungsfrei sein. Die Definitionen der Zonen II und III sind entsprechend abgestuft. Die Grenzen des Nationalparks sind nicht einheitlich. So beginnt zum Beispiel in Schleswig-Holstein der Nationalpark in einem Abstand von 150 Metern von der Küstenlinie und den Inseln. In Niedersachsen hingegen sind die Küstenregion und die Salzwiesen mit eingeschlossen.


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